"Roseanne" wird abgesetzt: Roseanne Barr postet rassistischen Witz - Sender reagiert

Das Comeback der Sitcom "Roseanne" ist bereits wieder vorbei: Wie der US-Sender ABC bekannt gibt, lässt er sämtliche Pläne, mit dem Format weiterzumachen, fallen. Die Schauspielerin sorgte mit einem rassistischen Tweet über eine ehemalige Beraterin von Barack Obama (56) nicht nur für heftige Diskussionen, sondern auch für das Ende ihrer eigenen Show.

Eine misslungene Verteidung des Tweets, in der Barr auf die Kritik, dass dies rassistisch sei, antwortete, dass Muslime keine Rasse seien, machte alles noch schlimmer. Die Chefin der Unterhaltungssparte von ABC, Channing Dungey, begründete die Entscheidung damit, dass die "abscheuliche" und "widerwärtige" Bemerkung von Roseanne Barr nicht mit den Werten des Senders im Einklang stehe. Die Absetzung von "Roseanne" kommt nur einen Monat nachdem die Serie wiederaufgenommen wurde.

Diese veröffentlichte nämlich kürzlich einen äußerst rassistischen Tweet gegenüber Politikerin und Rechtsanwältin Valerie Jarrett, welche eng mit dem Demokraten und Ex-US-Präsidenten Barack Obama zusammenarbeitete.

Die preisgekrönte Comedy-Serie "Roseanne" um den Alltag der Arbeiterfamilie Conner war erst im März nach einer zwei Jahrzehnte langen Pause neu gestartet. Barr löschte das Posting und entschuldigte sich dafür: "Es tut mir wirklich leid, dass ich einen schlechten Witz über ihre Politik und ihr Aussehen gemacht habe". Sie hatte zunächst in den 80er und 90er Jahren Erfolge gefeiert und war vor einigen Wochen neu aufgelegt worden - mit herausragend guten Quoten. Ich hätte es besser wissen sollen.

Trump-Anhängerin Barr ist bekannt dafür, regelmässig zu Trumps Gunsten (und Obamas Ungusten) zu twittern. "Vergebt mir, mein Witz war schlechter Geschmack", schrieb Barr reumütig.

Co-Produzentin und Serien-Tochter Sara Gilbert (43) zeigte sich enttäuscht von Roseanne und ihrem Verhalten. Neuzugang Emma Kenney (18) ging sogar noch einen Schritt weiter: Sie wollte selbst ihr Engagement kündigen.


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