Tote Hosen wollen ihre Echos behalten

"Es wäre vielleicht ein bisschen theatralisch von uns, die Echos zurückzugeben", sagte Gitarrist Michael Breitkopf, genannt Breiti, der "Rheinischen Post" (Düsseldorf/Montag).

Düsseldorf - Die Toten Hosen wollen ihre Echos nicht zurückgegeben. Band-Frontmann Campino (55) hat es bei der Musikpreis-Verleihung im April schließlich schon einmal vorgemacht. Ihre elf gewonnenen Echos werden sie daher auch behalten.

Die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang waren wegen gewaltverherrlichender und antisemitischer Texte in die Kritik geraten. Wer nicht bei der Veranstaltung war und seinen Protest kundtun wolle, indem er seine Echos zurückgebe, könne das ja tun. Mehrere Musiker gaben ihre Echos zurück, um gegen diese Auszeichnung zu protestieren. Die Echo-Veranstaltung selbst wurde nach der diesjährigen Debatte abgeschafft.


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