Schraubenkonzern Würth streicht Investitionen in den USA

Er habe dafür gesorgt, "dass wir derzeit nicht mehr in den USA investieren", sagte Firmenpatriarch Reinhold Würth der "Bild am Sonntag". Denn heute setzt das Unternehmen aus Baden-Württemberg in den USA 1,8 Milliarden Euro um - und wird das vermutlich auch nach der plakativen Aussage ihres Firmengründers weiter tun, ganz unspektakulär. "Trotzdem möchte ich das Engagement in Amerika nicht weiter vergrössern".

Darauf angesprochen, ob Trump der Grund für die Entscheidung sei, sagte Würth: "In erster Linie wegen der allgemeinen, unsicheren politischen Lage". Ich habe gesagt, wir warten ab, ob Präsident Trump in vier Jahren wiedergewählt wird.

Reinhold Würth zählt zu den erfolgreichsten Unternehmern in Deutschland, er hatte einst den Zwei-Mann-Betrieb zum Weltmarktführer für Montagetechnik mit 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern geformt. "Würth kehrt zurück, wenn er geht", heißt es in dem Artikel weiter.

Auf die Frage, welche Funktion er noch mit 83 im Konzern habe, antwortete Würth: "Ich sorge dafür, dass keine verrückten Entscheidungen getroffen werden". Ich habe ein ausgefeiltes Firmenreglement aufgebaut, auf 250 Seiten.


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