Rapper Kollegah und Farid Bang besuchen KZ-Gedenkstätte Auschwitz | Stars

An der berüchtigten Todeswand am Block 11 in Auschwitz legten sie zu Ehren der Ermordeten Blumen nieder. Damit folgten sie am Donnerstag einer Einladung des Internationalen Auschwitz-Komitees.

Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees (l), und die Rapper Farid Bang und Kollegah stehen bei der Niederlegung eines Blumengebindes an der Todeswand in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Der Besuch sollte außerdem ein Zeichen für die JBG-Fans sein, sich reflektiert und intensiv mit der deutschen Geschichte zu befassen. Bei ihrem Rundgang im Vernichtungslager Birkenau trafen sie junge Deutsche und Polen, die sich derzeit dort für den Erhalt der Gedenkstätte engagieren.

Der Besuch der beiden sei bewusst als privater nichtöffentlicher Besuch vereinbart worden. Die Musiker hätten die Gedenkstätte "nachdenklich, betroffen und voller Fragen" verlassen. Besonders kritisiert wurde die Liedzeile "Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen".

Als die beiden im April dieses Jahres mit dem Echo ausgezeichnet wurden, löste das einen handfesten Skandal aus - der schließlich zur Absetzung des Musikpreises führte. Etliche Künstler gaben ihren Preis zurück. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt nach wie vor wegen Volksverhetzung. Denn die Verleihung eines Awards für das Album "Jung, brutal, gutaussehend 3" an Kollegah und Farid Bang wurde schnell zum Politikum, weil darauf umstrittene Texte zu hören sind, die von vielen Seiten als gewaltverherrlichend und teilweise antisemitisch bezeichnet wurden. Die Rundgänge und der heutige Blick auf die jüdischen Menschen und alle verstorbenen und gequälten Opfer hätten Einiges in den Köpfen der Musiker verändert, betont Heubner.

Ein Selbst-Check in 10 Punkten.

Und wissen Sie was? Zagg. Meine Alterskategorie. Aber woran merke ich eigentlich im Alltag, dass ich tatsächlich keine 20 mehr bin?


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