Historisch: Kim Jong Un und Trump unterzeichnen Vereinbarung

US-Außenminister Pompeo signalisiert bei einer Pressekonferenz anlässlich des anstehenden historischen Treffens zwischen US-Präsident Trump und Diktator Kim, die USA würden auf die Bedrohung Nordkoreas Rücksicht nehmen. In einem zum Abschluss des Treffens von beiden Staatenlenkern unterzeichneten Dokument sagte Trump im Gegenzug "Sicherheitsgarantien" für Nordkorea zu. Und es gibt durchaus internationales Lob für das Abkommen. Es wurden aber keine Schritte zur formellen Beendigung des Kriegszustandes auf der koreanischen Halbinsel beschlossen.

Die DVRK bekräftigt die Erklärung von Panmunjom vom 27. April 2018 und verpflichtet sich, auf eine vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel hinzuarbeiten.

Mogherini lobte außerdem die "Führung, Weisheit und Entschlossenheit" des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in. Trump erklärte, er erwarte sehr bald den Beginn des Entnuklearisierungsprozesses in Nordkorea.

Das Gespräch dauerte eine knappe Dreiviertelstunde, Trump sagte anschließend, es sei "sehr, sehr gut" verlaufen. "Das ist eine große Sache", sagte Trump. "Die Führer Nordkoreas und der Vereinigten Staaten haben sich erfolgreich getroffen und positive Ergebnisse erzielt", hieß es in einer Mitteilung des Pekinger Außenministeriums am Dienstag. Er sagte, er habe während des Treffens eine "besondere Verbindung" zu Kim aufgebaut. Dies gelte vor allem im Hinblick auf China. "Die konkreten Vereinbarungen müssen genau geprüft werden".

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un erklärte sich zu einer kompletten atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel bereit.

Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump
Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump

Die Gespräche sollten nun im bewährten Sechser-Format fortgesetzt werden, forderte Rjabkow. Die USA hätte viele Möglichkeiten, um die Sanktionen durchzusetzen - auch gegen Russland, China und Südkorea. Moskau will wie die USA Nordkorea nicht als Atommacht akzeptieren. Zugleich stärkt es dem kommunistischen Land aber den Rücken in seinem Widerstand gegen die USA. Trump und Kim sind in verschiedenen Hotels untergebracht. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Alexander Graf Lambsdorff, sprach am Dienstag von einem "ungedeckten Scheck".

Das gemeinsame Abschlussdokument soll im Laufe des Tages veröffentlicht werden.

Wieweit Nordkorea wirklich nuklear ausgestattet ist, ist unbekannt. Es ist lediglich von einer Förderung von "Frieden, Wohlstand und Sicherheit" auf der Halbinsel die Rede.

Der stellvertretende AfD-Bundessprecher Georg Pazderski bezeichnete die Vereinbarung von Singapur als "historischen Meilenstein". "Im Hinblick auf die fadenscheinigen Vereinbarungen aus vergangenen Jahren wird dieser Präsident sicherstellen, dass keine mögliche Vereinbarung die Bedrohung Nordkoreas vernachlässigt".


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