Wegen Cyberkriminalität: Neue US-Sanktionen gegen Russland

Unter dem Vorwurf umfassender Internetkriminalität haben die USA gegen fünf russische Firmen und drei Einzelpersonen neue Sanktionen erlassen.

Das US-Finanzministerium hat seine Sanktionsliste um mehrere russische Firmen und Einzelpersonen erweitert. Sie hätten die Sicherheit der USA und ihrer Alliierten bedroht, erklärte Mnuchin.

"Die Vereinigten Staaten bemühen sich weiter, den böswilligen Handlungen der Unternehmen entgegenzuwirken, die unter der Leitung der Russischen Föderation und ihrer militärischen Kräfte und Nachrichtendienste operieren, um Russlands Cyber-Fähigkeiten zu erhöhen". Nach Angaben der Behörde sind sie mit dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB verbunden.

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Russland wegen des Vorwurfs von Hackerangriffen ausgeweitet.

Als Beispiele führte er die berüchtigte Cyberattacke "NotPetya" an, die vor allem die Ukraine traf, außerdem Angriffe auf das Energienetz der USA und einen global angelegten Versuch, Infrastrukturen des Internets zu infiltrieren. Auch zapfe Moskau unter Wasser verlegte Datenkabel an, über die ein Großteil der weltweiten Telekommunikation laufe.


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