Trump salutiert vor nordkoreanischem General

Eine militärische Ehrenbezeugung von US-Präsident Donald Trump vor einem nordkoreanischen General hat in den USA für Kritik gesorgt.

Darauf ist zu sehen, wie der nordkoreanische General dem US-Staatschef den Handschlag zuerst verweigert und stattdessen salutiert. Daraufhin salutiert auch der US-Präsident vor dem Militär. Trump streckt die Hand zur Begrüssung aus, doch statt sie zu ergreifen, salutiert der General. Ein Video von dem Vorfall, der sich während des nordkoreanisch-amerikanischen Gipfels in Singapur ereignete, wurde schnell in den sozialen Medien zum Renner. "Es überrascht niemanden, dass Nordkorea unseren Präsidenten für seine Propagandazwecke einspannt", schrieb Senator Chris Van Hollen im Kurzmitteilungsdienst Twitter. "Ekelhaft zu sehen, wie Trump unsere Verbündeten in Kanada kaltmacht und dann Kim lobpreist, während er vor dessen Generälen salutiert". Ein anderes Mal salutierte Obama einem Soldaten, während er einen Kaffeebecher in der Hand hielt. "Eine ganz normale Höflichkeit", verteidigte später die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, die Aktion. Washington und Pjöngjang befinden sich technisch noch im Krieg, weil nach dem Koreakrieg in den 1950er Jahren kein Friedensabkommen geschlossen wurde. 1953 unterzeichnete man zwar einen Waffenstillstand aber keinen Friedensvertrag.


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