Flughafen der Insel Bali wegen Vulkanasche geschlossen

Die Schließung hatte sich angekündigt: Bereits am Donnerstag strich die Flughafenleitung 48 Flüge, etwa 8000 Passagiere blieben am Boden.

Die indonesische Touristeninsel Bali hat wegen des Asche und Rauch spuckenden Vulkans Agung ihren internationalen Flughafen geschlossen. Ursprünglich waren am Freitag 446 geplante Flüge und damit Zehntausende Fluggäste betroffen, darunter auch mehr als 200 internationale Ankünfte und Abflüge.

Tausende Touristen sitzen auf der indonesischen Ferieninsel Bali fest. Sie schätzen das milde, tropisch-maritime Klima, die spektakulären Landschaften und Tauchspots, moderate Preise vor Ort und die freundliche Mentalität der Balinesen. Dort kommt es besonders oft zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Indonesien ist die Region mit der stärksten vulkanischen Aktivität weltweit.

Wie lang so ein Ausbruch dauert, ist unberechenbar. Die Asche- und Rauchsäulen des Vulkans waren 2500 Meter hoch. In den vier Monaten des letzten heftigen Asche-Auswurfs wurde der Flughafen Denpasar nur für knapp vier Tage geschlossen. "Sicherheit bleibt der Hauptgrund für die Entscheidung, die Flughäfen zu schließen", betonte er. Was es für Arbeitnehmer bedeutet, wenn sie - aus welchen Gründen auch immer - unverschuldet an einem Urlaubsort hängenbleiben, haben wir im November 2017 im Artikel "Gestrandet im Urlaub" für Sie zusammengetragen. Seit Mittwoch steigen aus dem gut 3000 Meter hohen Berg Aschewolken bis zu 2,5 Kilometer in den Himmel, wie Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho weiter sagte. Die Alarmstufe beließen die Behörden aber auf dem zweithöchsten Niveau. Der Vulkan Agung im Osten der Insel ist seit Monaten aktiv. Beim bisher letzten Ausbruch des Vulkans Agung waren 1963 fast 1600 Menschen ums Leben gekommen.


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