US-Geheimdienst-Informationen:Nordkorea reichert offenbar weiter Uran an

Glaubt man Donald Trump, dann geht von Nordkorea keine nukleare Gefahr mehr aus. Trotzdem gibt sich der US-Präsident optimistisch. Seine Geheimdienste sehen die Sache offenbar etwas anders.

US-Geheimdienste vermuten, dass Nordkorea trotz der Gespräche über eine nukleare Abrüstung in den vergangenen Monaten heimlich die Urananreicherung zum Atomwaffenbau hochgefahren hat.

Grundlage der Informationen sei die jüngste Geheimdiensteinschätzung. Zuvor hatten zudem Experten Satellitenbilder ausgewertet und fortlaufende Arbeiten auf dem Atomgelände Nyongbyon nachgewiesen.

Die CIA und das Außenministerium wollten sich nicht zu dem Bericht äußern. Vielmehr gebe es "eindeutige Hinweise" darauf, dass Kim die USA zu täuschen versuche. Vom Weißen Haus lag keine Stellungnahme vor.

Bei einem Spitzentreffen mit US-Präsident Trump hatte Nordkoreas Staatschef Kim die vollständige Denuklearisierung in Aussicht gestellt. Kritiker in den Vereinigten Staaten warfen Trump danach vor, Kim zu wenig konkrete Abrüstungszusagen abgerungen zu haben.


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