Meister des Lichts: Wim Wenders-Filme - Kameramann Robby Müller gestorben

Nun ist Kameramann Robby Müller im Alter von 78 Jahren verstorben. Jetzt ist der Niederländer nach langer Krankheit gestorben.

Seine Familie teilte mit, dass er an einer langen Krankheit litt.

In den letzten Jahren war Robby Müller gesundheitlich schwer angeschlagen. Müller galt als großer Virtuose hinter der Filmkamera.

Lars von Triers "Breaking the Waves" mit Emily Watson und Stellan Skarsgard verhalf Kameramann Robby Müller zum internationalen Durchbruch.

Zugleich aber trägt jedes einzelne Bild doch die Signatur des niederländischen Kameramanns Robby Müller, der 1940 in Willemstad, Curaçao geboren wurde und durch die langjährige Zusammenarbeit mit Wim Wenders, aber auch mit den Regisseuren Jim Jarmusch und Lars von Trier sowie solitären Arbeiten, etwa für Andrzej Wajda und Michael Winterbottom, als einer der bedeutendsten Kameraleute im Kino des späten 20. Jahrhunderts gilt. 2017 hatte das Berliner Museum für Film und Fernsehen dem Niederländer eine große Werkschau gewidmet. Mit Wenders gemeinsam ging Müller in die USA und traf dort auf andere Filmemacher, die seinen experimentierfreudigen Stil und sein Auge für einzigartige Bilder schnell zu schätzen wussten.

Besondere Berühmtheit erlangte er für seine Arbeit für den deutschen Regisseur Wim Wenders. Mit der Arthouse-Koryphäe Jim Jarmusch drehte der öffentlich zurückhaltende Künstler Kultfilme wie "Down By Law" und "Dead Man". Auch in seiner niederländischen Heimat war Müller vielfach geehrt worden.


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