Schweden im Viertelfinale: 1:0 gegen brave Schweizer - dpa

England steht im Viertelfinale der Fußball-WM in Russland und das ist deshalb besonders, weil sie es über's Elfmeterschießen im Achtelfinale dahin geschafft haben.

St. Petersburg Im WM-Achtelfinale setzt sich Schweden gegen die Schweiz durch.

Der Moment der Entscheidung: Der von Manuel Akanji (r.) abgefälschte Schuss von Emil Forsberg (nicht im Bild) schlägt im Schweizer Tor ein.

In der Runde der letzten Acht trifft das schwedische Team am kommenden Samstag (16.00 Uhr MESZ/ARD) in Samara auf den Sieger des Vergleiches zwischen England und Kolumbien.

Weil es unfassbar und einzigartig ist, dass England ein WM-Elfmeterschießen gewinnt, trendet gerade auch der Hashtag zum Spiel #COLENG bei Twitter - die Leute rasten völlig aus, im positiven Sinn. Der Schweizer Michael Lang sah wegen einer Notbremse (90.+3) die Rote Karte. Dort war die Mannschaft um Torhüter Thomas Ravelli, Martin Dahlin, Thomas Brolin, Henrik Larsson und Patrik Andersson sogar bis ins Halbfinale vorgedrungen, belegte nach einer Niederlage gegen Brasilien am Ende Rang drei durch ein 4:0 gegen Bulgarien. Petersburg etwa zehn Minuten, bis die Schweiz aufgrund ihrer besseren Spielanlage ein optisches Übergewicht gewann. Sofie, Ehefrau von Anders Granqvist, erwartet das gemeinsame zweite Kind, der errechnete Geburtstermin war der Spieltag des Achtelfinales. "Aber ein Tor hat gefehlt", sagte der ehemalige Hamburger Johan Djourou. Das wird er nun noch ein wenig länger. Schweden hatte seltener den Ball, wirkte aber zumindest bis zur Schweizer Schlussoffensive bissiger und gefährlicher.


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