Madrid-Legionäre treffen: Frankreich bezwingt Uruguay und steht im Halbfinale

Das wegweisende 1:0 in Nischni Nowgorod erzielte Innenverteidiger Raphaël Varane in der 40. Minute nach einem Freistoss von Antoine Griezmann per Kopf.

"Ich habe deshalb nicht gejubelt, weil ich früher von einem Trainer in Uruguay unterstützt wurde. Für mich war es normal, nicht zu jubeln", so Griezmann. Auch in der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie die meiste Zeit vor sich hin, ehe Antoine Griezmann das Spiel frühzeitig zugunsten der Franzosen entschied. Für Uruguay bleibt der Traum vom dritten WM-Pokal nach 1950 weitere vier Jahre unerfüllt. Dort trifft die Mannschaft von Didier Deschamps am Dienstag in St. "Ich bin sehr, sehr stolz auf meine 23 Spieler". "Uruguay ist ohne Cavani nicht dasselbe", betonte Mittelfeldmann Blaise Matuidi, der gelbgesperrt durch Bayerns Corentin Tolisso vertreten wurde, noch vor dem Anpfiff. Nach einer Vorlage von Mittelstürmer Luis Suárez verzog Cavani-Ersatz Cristhian Stuani jedoch deutlich. Es war symptomatisch, dass der Treffer nach einer Standardsituation fiel. Torraumszenen sollten dann tatsächlich Mangelware sein.

Die Strategie war klar: Schneid abkaufen und den Gegner gar nicht zur Entfaltung kommen lassen. Zwar versuchten sich vor allem die Franzosen im manchmal ansehnlichen Kurzpassspiel, sie prallten aber wiederholt an Uruguays Betonabwehr ab.

Der Patzer von Fernando Muslera zum 2:0. Es war erst das zweite Gegentor der "Celeste" bei dieser Endrunde. Eine sehr gute Möglichkeit zum 1:1 hatten die Uruguayer allerdings, als Martin Caceres in der 44. Minute mit einem Kopfball am spektakulär parierenden französischen Keeper Hugo Lloris scheiterte. Uruguay hatte offensiv nichts mehr dagegenzusetzen. Tabarez saß kopfschüttelnd auf der Bank und reagierte mit einem Doppelwechsel. Rodriguez); Suarez, Stuani (59. Muslera ließ Griezmanns Distanzschuss über die Hände flutschen, der Torschütze freute sich im Stillen. Sein Schuss strich knapp über die Latte (73.). Im Jungstar hat die Grande Nation einen neuen Hoffnungsträger gefunden. Uruguay, das im gesamten Spiel nur zweimal aufs Tor schoss, brachte die Franzosen nie in Verlegenheit.


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