Deutlicher Warnhinweis: Braucht man für Helene Fischers Parfüm Schutzkleidung?

Auch die Drogeriekette "dm" verkauft das Parfüm in ihren Filialen sowie online - und das, obwohl das Unternehmen interessierte Kunden parallel vor möglichen Gesundheitsrisiken warnt, die man eher bei gefährlichen Chemikalien erwartet. Zudem ist die Flüssigkeit leicht entzündlich, lautet ein weiterer Warnhinweis. Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.

Von Hitze / Funken / offener Flamme / heißen Oberflächen fernhalten.

Freisetzung in die Umwelt vermeiden.

"Spielerisch, jung und verführerisch" wird das Parfüm von Helene Fischer beworben.

Wer das Parfum aufträgt soll laut "DM Deutschland" Schutzhandschuhe, Schutzkleidung, Augenschutz und Gesichtsschutz tragen. Bei Augen- und Hautreizungen sollte demnach ärztliche Hilfe eingeholt werden. Dabei liest sich der Beschreibungstext so locker-flockig und harmlos, sprüht vor Sommer-Idylle. Im Auftakt von That's Me trifft zitrisch-erfrischende sizilianische Tangerine auf den süßen Saft sonnengereifter Pfirsiche. Geschmackssache. Beim Kauf des Produkts sollte man sich zumindest über die beschriebenen "Gefahren" im Klaren sein. Gefahrenhinweise, die irgenwie so gar nicht zu dem Parfüm passen wollen, das laut Produzent "lebendige Frische und Leichtigkeit wider (spiegelt), die langsam mit pinkfarbener Freesie zu den warmen, floralen Noten des Herzens überleiten" soll.

Auch beim Parfüm der Kölner YouTuberin Shirin David gibt es keine Gefahrenhinweise für Verbraucher.

Anders sieht es beim Duft von Cristiano Ronaldo aus. Diese Hinweise schüchtern sogar noch mehr ein als die bei Fischers Produkt. Noch dramatischer: Wird das Eau de Toilette, das in der Produktbeschreibung als "wagemutiger Cocktail" bezeichnet wird, verschluckt, sollte sofort das Giftinformationszentrum alarmiert werden. "Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden", ist dort etwa zu lesen.


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