Milliarden-Deal: BMW kauft Batterie-Zellen aus China

Euro beziehen. Ein entsprechender langfristiger Vertrag sei abgeschlossen, sagte BMW-Einkaufschef Markus Duesmann am Montag in München. Euro auf Deutschland und 2,5 Mrd. Geplant sei ein Werksneubau der Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL), sagte Landes-Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.

BMW sei damit der erste Kunde des neuen Werks in Thüringen.

An den Kosten für die Fabrik in Thüringen hat sich BMW nach Duesmanns Worten beteiligt; eine Größenordnung nannte der Einkaufsvorstand jedoch nicht. CATL werde ab 2021 aus Erfurt Zellen für das elektrische und autonom fahrende Modell "iNext" liefern. "Wir haben gerade einen Milliardenauftrag an CATL vergeben", hatte die Zeitung BMW-Vorstandschef Harald Krüger zitiert.

Gründe für die Wahl des Standorts waren laut Minister Tiefensee die zentrale Lage des Industriegebietes Erfurter Kreuz, dessen gute Anbindung an Autobahnen und Schienenstrecken, die gute Erreichbarkeit aller europäischen Autohersteller und laut Robert Zeng, CEO von CATL, die Tatsache, dass "fast alle deutschen Mitarbeiter ein hohes Qualifikationsniveau haben". "Natürlich ist das ein starkes Bekenntnis zum Standort Deutschland, unserer Heimat".

Der chinesische Hersteller CATL will Batteriezellen für Elektroautos in Thüringen produzieren. "Das Know-How ist in Europa bisher nicht da gewesen", sagte Duesmann. BMW kaufe das Kobalt ein und stelle es dann zur Verfügung. Es werde aber nicht aus dem Kongo kommen; der Kobalt-Abbau ist dort wegen Kinderarbeit und miserabler Arbeitsbedingungen in der Kritik.


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