Tour de France 2018: Martins unwiderstehlicher Antritt sichert ihm Sieg

Der Ire Dan Martin hat den ausgemachten Favoriten der ersten kleinen Bergankunft der 105. Tour de France die Show gestohlen. Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden konnte der Belgier Greg Van Avermaet erneut verteidigen.

Einige Mitfavoriten im Gesamtklassement hatten bei Gegenwind im Finish Probleme.

Nach 181 km gewann er 31-Jährige Routinier eine Sekunde vor dem Franzosen Pierre Latour und drei Sekunden einer grösseren Gruppe, die vom Spanier Alejandro Valverde angeführt wurde. Der Slowake Peter Sagan bleibt im Grünen Trikot. Van Avermaet war zufrieden mit dem Ausgang. "Wir sind noch nicht in Roubaix". Verlierer der Etappe waren der Niederländer Tom Dumoulin und der Franzose Romain Bardet, die nach Defekten in der Schlussphase wertvolle Zeit verloren. Der Zeitfahr-Weltmeister, der sich zum Tourauftakt als vermutlich ernsthaftester Herausforderer des viermaligen Seriensiegers Chris Froome herauskristallisierte, hatte 5,6 Kilometer vor dem Ziel eine Reifenpanne. Vorjahressieger Froome hielt sich gut und kam mit acht Sekunden Rückstand auf Martin ins Ziel. Sein Co-Kapitän Geraint Thomas rückte noch näher an Van Avermaet heran und liegt mit drei Sekunden Rückstand jetzt auf dem zweiten Platz des Gesamtklassements. Am Ende der sechsten Etappe von Brest nach Mûr-de-Bretagne Guerlédan wartet einzwei Kilometer langer Schlussanstieg mit durchschnittlich 6,9 Prozent Steigung. Der fünfmalige Toursieger hatte vor dem Start der Rundfahrt mit seiner Aufforderung an die Fahrer, gegen die Teilnahme Froomes notfalls zu streiken, Aufsehen erregt. Aber wie an den Vortagen hatte die Fluchtgruppe auch auf der Tagestour über vier klassifizierte Anstiege am Donnerstag keine Chance. Sie wurde im Finale gestellt.


Beliebt

VERBINDEN